18.06.17: Schlosspaten zu Gast bei Oberbürgermeister Ebling
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Am 18. Juni 2017 waren Vertreter des Integrationsprojektes „Schlosspaten“ beim Bürgerempfang eingeladen und trafen auf den Oberbürgermeister der Stadt Mainz.

Über einen roten Teppich betraten die Mitglieder der Organisationsgruppe der „Schlosspaten“ die festlich geschmückte Rheingoldhallle, in welche der Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) etwa 150 engagierte Jugendliche mit Begleitung eingeladen hatte.
Im Namen der Stadt bedankte sich Ebling bei den anwesenden Vertretern der verschiedenen Organisationen und Projekten. Er lobte besonders die Einsatzbereitschaft der jungen Mainzer, die viel Zeit, Geduld und Kraft in ihre freiwillige Arbeit stecken und dadurch „Mainz erst bunt und vielfältig“ machen. Ohne die zahlreichen Projekte, die geflüchteten Menschen helfen bzw. diese unterstützen, sei „eine nachhaltige Integration unmöglich“.
Nach seiner Ansprache und tänzerischen Darbietungen lud das Buffet zum Verweilen ein und so entstand die ein oder andere interessante Begegnung. Johannes Klomann (SPD, MdL), Ursula Groden-Kranich (CDU, MdB) als auch Michael Hartmann (SPD, MdL) waren gekommen, um mit den jugendlichen Engagierten sich auszutauschen und ihr Engagement wertzuschätzen. Die „Schlosspaten“-Delegierten, Clara Anna Hoffmann, Charlotte Allnoch und Lisa Shah führten Unterhaltungen mit prominenten Politikern sowie mit anderen engagierten Jugendlichen und knüpften nützliche Kontakte.
Gegen Ende erhielten alle Anwesenden eine Urkunde und eine Anstecknadel, welche ihr ehrenamtliches Engagement im Bereich der Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit würdigten.

Clara Anna Hoffmann, Jann Köster und Charlotte Allnoch mit Johannes Klomann

 

Clara Anna Hoffmann

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MAINZ – Der rote Teppich war ausgerollt zum Bürgerempfang in der Rheingoldhalle, in diesem Jahr für junge Menschen im Ehrenamt, unter dem Motto „Mit Euch gemeinsam!“ Während einige fröhlich darüber schritten, nahmen andere den Seitenweg.

Vordere Reihe links: Clara Hoffmann, Charlotte Allnoch und Jann Köster vom Schlossgymnasium

Ungewohnt war es, so hörte man oft, selbst im Mittelpunkt zu stehen. Doch angenehm überrascht waren die über 100 jungen Mainzerinnen und Mainzer schon von der Einladung – einer Anerkennung für ihr vorbildliches Engagement, mit dem sie das Leben in der Landeshauptstadt bereichern. Als Zeichen dafür, dass dies wahrgenommen und wertgeschätzt wird, gab es Rosen und Urkunden.

„Natürlich entschädigt kein Empfang und keine Urkunde für die Zeit, die Sie geben“, würdigte Oberbürgermeister Michael Ebling den ehrenamtlichen Einsatz. „Danke für all das Gute, das Sie aus freien Stücken für die Stadt und ihre Mitmenschen tun“, betonte er, „was Sie leisten, ist unbezahlbar.“ Die eigenen Fähigkeiten einzubringen, sich für die Rechte anderer einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen, all das leiste einen wichtigen Beitrag zu einem guten sozialen Miteinander. Aktiv mitzugestalten sei dabei keine Frage des Alters, gerade auf junge, frische Ideen komme es an. Diese werden meist eingebracht, ohne zuerst an das eigene Wohl und die Karriere zu denken – auch wenn man im Ehrenamt viel Wissen und Können erwirbt, selbstsicherer wird und Netzwerke knüpft, was ja auch im Beruf nützlich ist. Nicht wenige sind in mehreren Bereichen aktiv und können Zugpferde sein für Gleichaltrige, beobachten auch Herbert Schäfer aus Finthen und andere Ortsvorsteher, die zum Empfang gekommen waren.

Die Freiheit zu haben, neben Schule und Beruf einiges mitgestalten zu können, macht den Reiz aus beim Mitwirken in der Freizeit, ob im Bildungsbereich, bei kreativen Projekten oder in der Schüler- und Auszubildendenvertretung. Interessante Einblicke zu bekommen und sich für die Schulgemeinschaft einzusetzen ist die Motivation für Dunja Amani und Pauline Silz in der Schülervertretung (SV) des Frauenlob-Gymnasiums. Vertreten waren auch junge Leute aus großen Organisationen wie Rotes Kreuz und Freiwillige Feuerwehr in ihren Uniformen.

Caroline Krausch vom Draiser Carneval Club hatte das witzige Kostüm eingetauscht gegen ein Kleid, sie moderiert dort die Kindersitzung. Für schwungvolle Tänze zum Empfang sorgte die Gruppe „No xcuse“ unter der Leitung von Marcus Scherf mit Hip Hop. Wie vielfältig man sich engagieren kann, zeigten auch kleine Initiativen aus der Neustadt oder Angebote in mehreren Sprachen, wie bei Kindergruppen von Silvana Pires Alves in der portugiesischen Gemeinde. Dass die evangelische Kirche viel zu bieten hat, zeigen junge Leute wie Sebastian Arnold. Über den regen Zuspruch für die Jugendleiterausbildung freut er sich.

 Nicole Weisheit-Zenz

Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/buergerempfang-in-mainz–ehrenamtliches-engagement-von-mehr-als-100-jungen-buergern-gewuerdigt_17974214.htm

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