Eignung des Kindes für das Gymnasium – eine Entscheidungshilfe
Auf Grund der Neustrukturierung der Homepage noch in Arbeit
Sprachenfolge und Beispiel für einen Stundenplan einer 5. und einer 6. Klasse
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Training von Kommunikations- und Sozialkompetenz
Der Mensch ist, was er sein kann, erst durch Bildung“ — G.F.W. Hegel
Wie Aristoteles sind wir der Meinung, dass „Bildung für den Verstand“ ohne „Bildung für das Herz“ keinen Sinn macht. So sind wir stolz darauf, Fairtrade-Schule sowie Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu sein.
Erfahrene Lehrkräfte und Tutoren helfen den Kindern beim Aufbau einer guten Klassengemeinschaft. Die Kinder lernen, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, sich gegenseitig zu akzeptieren und miteinander zu kooperieren.
Lern- und Arbeitstechniken in der Orientierungsstufe
In den ersten beiden Jahren werden die Schülerinnen und Schüler durch ein konsequentes Methodentraining an das gymnasiale Arbeiten gewöhnt. Dabei werden Arbeitsweisen der Grundschule in Klasse 5 dort aufgegriffen, wo es möglich und sinnvoll ist und ggf. entsprechend weiterentwickelt.
| Zu Beginn der Klasse 5 | Im 2. Halbjahr der 5. Klasse (Vertiefung) |
|---|---|
| Arbeitsplatzgestaltung (zu Hause / in der Schule) | Stationenlernen |
| konsequente Führung eines Aufgabenbuches | Texterfassung (sinn-erfassendes Lesen, Markieren, „Spickzettel“) |
| Regeln zur Heftführung | Erstellung kleiner Präsentationen |
| Strategien zur Anfertigung von Hausaufgaben | Bearbeitung und Darstellung eines Themas (z. B. als Lern-)Plakat |
| Technik des Vokabellernens | Einübung von Gruppenarbeit |
| Methoden zur Vorbereitung auf Klassenarbeiten | Phasen verstärkter Eigenaktivität im Unterricht |
| Umgang mit Nachschlagewerken | Rollenspiele in den sprachlichen Fächern |
Darauf aufbauend können kleinere Projektarbeiten fachgebunden oder fächerübergreifend durchgeführt werden. Die Einübung offenerer, schülerzentrierter Unterrichtsformen bedeutet keinen Verzicht auf herkömmliche Unterrichtsstrukturen – sie sind eine sinnvolle Ergänzung. Die Lehrkräfte führen ab Beginn der 5. Klasse die jeweiligen Lern- und Arbeitstechniken ein und trainieren sie anschließend in der Orientierungsstufe und Sekundarstufe I weiter.
Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins
Eine starke Klassengemeinschaft erfordert starke Mitglieder. Wir wollen Fünftklässler auf ihrem Weg zu selbstbewussten jungen Menschen begleiten, die sowohl ihre Möglichkeiten und Grenzen kennen als auch ihre Stärken und Talente zum Wohl der Gemeinschaft einbringen wollen.
Zur Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls werden zum Beispiel im Fachunterricht Unterrichtseinheiten durchgeführt zu Themen wie:
- Gewinnung von Selbstsicherheit
- Umgang mit Gruppendruck
- Treffen und Umsetzung eigener Entscheidungen
- Suchtprävention
- Medienkompetenz
Außerhalb des regulären Unterrichts verfolgt z. B. der Aktions- und Projekttag „Wir werden eine starke Klasse“ unter anderem dieses Ziel. Dieser Tag wird von unseren Schülerinnen und Schülern seit vielen Jahren auch als (Selbst-)Erfahrungs-Tag sehr geschätzt.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Um eine optimale Förderung des Kindes zu gewährleisten, ist eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule nötig.
- In der „Zeit der Orientierung“ sollen die Kinder gemäß ihren Fähigkeiten gefordert und gefördert werden; unterschiedliche Vorkenntnisse werden möglichst angeglichen.
- Fachlehrkräfte beobachten die Entwicklung und bieten individuelle Beratungsgespräche an.
- Ziel: Am Ende der 6. Klasse eine sinnvolle Entscheidung für die weitere Schullaufbahn treffen können.
- Unterstützung im Elternhaus wichtig: häuslicher Arbeitsplatz, konsequentes Anfertigen der Hausaufgaben und Führen des Aufgabenbuches.
- Die Schule informiert über Elternabende, Elternbriefe, Homepage und ein schuleigenes Wiki.
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!
Langsames Ankommen am Schloss
„Jedem Anfang liegt ein Zauber inne…“ (Hermann Hesse)
Der Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium ist eine enorme Umstellung. Deshalb integriert das Konzept viele Besonderheiten dieser Altersstufe „zwischen zwei Welten“ – Kindheit und Pubertät.
- Jede 5. Klasse hat einen besonderen Projekttag zur Kooperation und Stärkung der Persönlichkeit (kurz vor/nach den Herbstferien).
- Empfang der zukünftigen Fünftklässler schon vor den Sommerferien, damit die Kinder ihre Klassenleiterteams und Mitschüler früh kennenlernen.
- In den ersten Schultagen kein regulärer Stundenplan: Thema ist „Wir lernen einander und unsere Schule kennen“ (Kennenlern- und Interaktionsspiele, Rundgänge, Verkehrsproblematik).
- Tutoren aus der Oberstufe helfen ab dem ersten Tag (Pausenbetreuung, Spielnachmittage).
- Der „Schulhof 2″ bietet Fünftklässlern Kletterwand und Spielmöglichkeiten; zum Entspannen gibt es das Turmstübchen (Tee oder Buch in jeder zweiten Pause).
- Klassenleiterteams und eine Doppelstunde (gleiches Fach/gleiche Lehrkraft) in der 3./4. Stunde entschleunigen den Schultag.
Erlebnispädagogisches Abenteuer
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Große helfen Kleinen
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